Herzlich willkommen auf der Website des Waldeckischen Geschichtsvereins

CORONA-Einschränkungen:

Wegen der aktuellen Corona-Regeln bleiben Bibliothek und Archiv im Schreiberschen Haus, Schlossstraße 24, Bad Arolsen, weiterhin geschlossen. Die Geschäftsstelle ist mittwochs zwischen 13.30 – 16.00 Uhr telefonisch erreichbar.

Über uns

Im Jahre 1862 wurde der Waldeckische Geschichtsverein unter der Federführung des Korbacher Gymnasiallehrers Dr. Louis Curtze unter dem ursprünglichen Namen „Historischer Verein der Fürstentümer Waldeck und Pyrmont“ gegründet…

Gründung

Im Jahre 1862 wurde der Waldeckische Geschichtsverein unter der Federführung des Korbacher Gymnasiallehrers Dr. Louis Curtze unter dem ursprünglichen Namen „Historischer Verein der Fürstentümer Waldeck und Pyrmont“ gegründet. Bis zur Abtrennung des Landesteiles Pyrmont im Jahre 1922 trug er diesen Namen. Danach erfolgte die Umbenennung in „Waldeckischer Geschichtsverein“. Der Verein ist untergliedert in sieben regionale Bezirksgruppen. Jede Bezirksgruppe bietet in Ergänzung zu den Veranstaltungen des Gesamtvereins ein eigenes Veranstaltungsprogramm an.

Zweck

Der Zweck des Vereins ist nach § 2 seiner Satzung „die Förderung von Wissenschaft und Forschung, von Kultur- und Naturwerten“. Dieser Satzungszweck wird gemäß § 3 verwirklicht „insbesondere durch die Erforschung der Geschichte, der Landes-, Volks- und Sippenkunde Waldecks mit dem Ziel, die Ergebnisse zu veröffentlichen, Vorträge, Studienfahrten und heimatkundliche Wanderungen durchzuführen, Museen und heimatgeschichtliche Büchereien einzurichten und zu erhalten, sowie für den Denkmals-, Natur- und Landschaftsschutz einzutreten.“

Publikationen

Das jährlich erscheinende Publikationsorgan des Vereins sind die „Geschichtsblätter für Waldeck“. Der erste Band erschien bereits 1901. Mit dem Jubiläumsband im Jahre 2001 (89. Band) wurde eine Reproduktion des ersten Bandes veröffentlicht. Die „Geschichtsblätter“ enthalten wissenschaftliche Beiträge und allgemein interessierende Vorträge, die in den Jahrestagungen oder den Bezirksgruppen gehalten wurden. In einem Rezensionsteil erfolgt eine kritische Sichtung der landeshistorischen Literatur. Im Anhang erscheinen die jährlichen Berichte des Vorstands und der Bezirksgruppen.

Neben den „Geschichtsblättern“ gibt der Verein zwei weitere Publikationsreihen heraus: die „Waldeckischen Forschungen“ und die „Historischen Hefte“.

In den „Waldeckischen Forschungen“ werden Monographien und besonders förderungswürdige Dissertationen abgedruckt. Die „Historischen Hefte“ enthalten kürzere Beiträge mit speziellem Bezugspunkt zur waldeckischen Geschichte. Darüber hinaus erscheinen unter dem Patronat unseres Vereins Sonderveröffentlichungen aus den Bezirksgruppen bzw. Publikationen zur Geschichte einzelner Städte und Dörfer.

Für Gemeinden des Altkreises Waldeck hat der Verein die Betreuung und Herausgabe der Ortssippenbücher übernommen. Das erste Ortssippenbuch wurde für die Gemeinde Vasbeck bereits im Jahre 1939 erstellt. Diese Ortssippenbücher enthalten neben einem geschichtlichen Teil die genealogischen Daten der Einwohner. In der Regel ist es gelungen, die Vorfahren der Familienangehörigen bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges nachzuweisen. Auf diesem Gebiet der Familienforschung ist unser Verein führend in der Bundesrepublik.

Geschäftsstelle, Bibliothek und Archiv

Der Verein unterhält eine Geschäftsstelle und ein Archiv mit einer umfangreichen Bibliothek. Beides steht der Öffentlichkeit für Auskünfte und eigene Forschungen zur Verfügung. Weitere Dokumente zur Geschichte des ehemaligen Fürstentums Waldeck befinden sich im Hessischen Staatsarchiv in Marburg.

Der Waldeckische Geschichtsverein hat z. Zt. über 1300 Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag schließt den Erhalt des Jahresbandes der „Geschichtsblätter“ ein.

Forschung

Gemäß unserer Satzung ist der Zweck des Waldeckische Geschichtsvereins „die Förderung von Wissenschaft und Forschung, von Kultur- und Naturwerten“. Die Verwirklichung dieses Satzungszwecks erfolgt…

Förderung von Wissenschaft und Forschung seit 1862

Gemäß unserer Satzung ist der Zweck des Waldeckische Geschichtsvereins „die Förderung von Wissenschaft und Forschung, von Kultur- und Naturwerten“. Die Verwirklichung dieses Satzungszwecks erfolgt „insbesondere durch die Erforschung der Geschichte, der Landes-, Volks- und Sippenkunde Waldecks mit dem Ziel, die Ergebnisse zu veröffentlichen, Vorträge, Studienfahrten und heimatkundliche Wanderungen durchzuführen, Museen und heimatgeschichtliche Büchereien einzurichten und zu erhalten sowie für den Denkmals-, Natur- und Landschaftsschutz einzutreten. Der Satzungszweck wird weiterhin verwirklicht in der Pflege von Kunstsammlungen, heimatlichen Liedgutes und der Volkssprache (Waldeckisches Platt im nördlichen/ fränkische Mundart im südlichen Waldeck).“

Forschungsergebnisse und aktuelle Forschungen

Die in den Publikationsorganen des Waldeckischen Geschichtsvereins veröffentlichen Forschungsergebnisse verdeutlichen eindrucksvoll, wie intensiv dem Vereinszweck in der Vergangenheit nachgegangen wurde. Neuste Forschungsergebnisse erscheinen üblicherweise nach einer eingänglichen Überprüfung durch die Schriftleitung in den „Geschichtsblättern für Waldeck“. Umfangreichere oder spezielle Studien erscheinen in den weiteren Reihen des Vereins.

Die Arbeitsgruppe „Waldecker Platt“ widmet sich derzeit besonders intensiv der Sprachforschung. Durch die Aufzeichnung von Hörbeispielen und die Anlage einer Wörterdatenbank soll die von immer weniger Menschen gesprochene Volkssprache und ihre von Ort zu Ort unterschiedliche Ausformung dokumentiert und so erhalten werden.

Termine

Informationen zu aktuellen Terminen

Informationen zu aktuellen Terminen finden Sie hier.